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Die Materialseilbahn fährt – und bringt das Projekt voran

  • vor 3 Tagen
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Die Materialseilbahn für das Entwässerungsprojekt Braunwald ist in Betrieb. Sie ist die zentrale logistische Verbindung für die anstehenden Bauarbeiten, damit Braunwald auch während der Bauphase autofrei bleibt.

Die Materialseilbahn im Einsatz für Braunwald. © Entwässerungskorporation Braunwald / Samuel Trümpy
Die Materialseilbahn im Einsatz für Braunwald. © Entwässerungskorporation Braunwald / Samuel Trümpy

Seit Anfang Juli transportiert die Materialseilbahn Maschinen und Baumaterial zwischen der Talstation und der Baustelle in Braunwald. Sie ermöglicht es, die benötigten Güter direkt und effizient zu den jeweiligen Arbeitsbereichen zu bringen. Die rund 1.3 Kilometer lange Pendelbahn mit Umlaufantrieb verfügt im Normalbetrieb über eine Nutzlast von bis zu 13.5 Tonnen und überwindet eine Höhendifferenz von knapp 600 Metern.


Bereits in den ersten Betriebstagen boten sich spektakuläre Bilder von aussergewöhnlichen Transporten. So wurde beispielsweise ein grosser Hydraulikbagger in transportfähige Stücke zerlegt und nach Braunwald transportiert.


Seither übernimmt die Materialseilbahn zuverlässig die Versorgung der Baustelle. Transportiert wird sowohl Baumaterial nach Braunwald als auch Aushub ins Tal.


Parallel dazu schreiten die Vorarbeiten für den Stollenanstich voran. Im oberen Baustellenbereich wird derzeit eine grosse Baugrube als Voreinschnitt und Installationsplatz ausgehoben. Das angetroffene Material ist allerdings ausserordentlich fest und stark blockig. Einige Felsbrocken sind so gross, dass sie mit dem Bagger nicht mehr bewegt werden können und zerkleinert werden müssen, was zu störendem Lärm führt. Dies kann leider nicht vermieden werden.


Ziel ist es, den Stollen im Spätherbst anzustechen. Damit erreicht das Projekt den nächsten wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur wirksamen Entwässerung von Braunwald.


Für Projektleiter Robert Strukely ist die neue Materialseilbahn ein wesentlicher Baustein für die Umsetzung des Projekts: «Der Materialtransport erfolgt einzig über die Materialseilbahn. So bleibt Braunwald auch während der gesamten mehrjährigen Bauphase autofrei. Damit werden zusätzliche Belastungen für das Dorf und die Landschaft vermieden.»


 
 
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